Darf ich als Mieter Einbruchschutz nachrüsten?
Als Mieter dürfen Sie Ihre Wohnung gegen Einbruch sichern – an der Wohnungstür genauso wie an Fenstern und Balkontür. Vieles lässt sich mit wenig Aufwand umsetzen und beim Auszug wieder mitnehmen: etwa ein neuer Schließzylinder, den Sie gegen den alten zurücktauschen, oder eine Teleskopstange, die Sie einfach abnehmen und in die nächste Wohnung mitnehmen.
Sobald etwas in Türblatt, Rahmen, Fensterflügel oder Mauerwerk verschraubt wird, ist das eine bauliche Veränderung. Sprechen Sie diese Maßnahmen vorher mit Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung ab – am besten schriftlich. Viele Vermieter stimmen zu, weil die Wohnung dadurch sicherer wird. Klären Sie dabei auch, ob die Sicherung beim Auszug bleiben darf oder zurückgebaut werden soll.
Wohnungstür in der Mietwohnung absichern
Die Wohnungstür ist in Mehrfamilienhäusern der häufigste Angriffspunkt. Die wirksame Basis besteht aus drei Bauteilen: einem Sicherheitszylinder mit Zieh- und Bohrschutz, einem Schutzbeschlag, der den Zylinder von außen abdeckt, und einem stabilen Schließblech im Rahmen.
Am einfachsten ist der Tausch des Schließzylinders. Deutlich mehr Schutz bieten ein Schutzbeschlag, ein Zusatzschloss oder ein Panzerriegel. Weil dafür gebohrt wird, empfiehlt sich vorher eine kurze Absprache mit dem Vermieter. Besonders wirksam ist der Panzerriegel: Er sichert die Tür auf Schloss- und Bandseite gleichzeitig.
Mietwohnung im Erdgeschoss einbruchsicher machen
Wer im Erdgeschoss oder Hochparterre wohnt, sollte neben der Wohnungstür vor allem Fenster und Balkon- oder Terrassentür sichern – sie sind die häufigsten Einstiegspunkte. Ein normaler Fenstergriff lässt sich in Sekunden aufhebeln.
Wirksamen Schutz bieten aufgeschraubte Zusatzsicherungen auf Griff- und Scharnierseite, denn ein Fenster muss auf beiden Seiten gegen Aufhebeln gesichert sein. Für Balkon- und Terrassentüren ist eine Teleskopstange eine gute Lösung ohne Bohren in Flügel oder Rahmen.
Einbruchschutz im Hamburger Altbau nachrüsten
Viele Mietwohnungen in Hamburg sind Altbauwohnungen – mit alten Zargen, nicht genormten Beschlägen und schwachen Schließblechen. Das macht die Nachrüstung nicht unmöglich, aber anspruchsvoller.
Ein Panzerriegel lässt sich mit speziellen Unterlagen auch bei Altbautüren und Doppelflügeltüren montieren. Eine gute Absicherung bei Altbautüren ist auch ein Stangenschloss plus Scharnierseitenabsicherung mit Mauerverankerung. Siego kennt die typischen Altbausituationen in Hamburg und findet in den meisten Fällen eine passende Lösung — auch für nicht standardisierte Maße.
Wer zahlt den Einbruchschutz in der Mietwohnung?
Wenn Sie als Mieter Einbruchschutz nachrüsten lassen, tragen Sie die Kosten in der Regel selbst. Es lohnt sich aber, beim Vermieter nachzufragen: Manche Vermieter beteiligen sich an den Kosten, weil die Sicherungen in der Wohnung bleiben und sie dauerhaft aufwerten.
Lösungen ohne Bohren können Sie beim Auszug mitnehmen und in der nächsten Wohnung weiter nutzen.
Einbruchschutz-Beratung für Mieter bei Siego in Hamburg-Altona
Wir beraten Sie in unserem Fachgeschäft, welche Sicherungen für Ihre Mietwohnung passen, welche ohne Bohren auskommen und was Sie mit Ihrem Vermieter abstimmen sollten. An unseren Mustertüren können Sie die Produkte direkt ansehen und ausprobieren.
Bringen Sie Fotos Ihrer Wohnungstür und Fenster mit – oder schicken Sie sie uns per WhatsApp. Kein Termin erforderlich, Mo–Fr 09:00–18:00 Uhr.